BACHATA
Vorher bekannt als Ýbolero campesinoy bezeichnete der Begriff "Bachata" ursprünglich eine einfache Party mit Gitarrenmusik. Diese Gitarrenmusik ist immer noch bezeichnend für Bachata und bestimmt ihre romantische Interpretationsweise. Bachata ist mit Merengue ein fester Bestandteil in der Salsa-Szene.
Bachata basiert auf einer Seitbewegung mit einem Chasse offen oder geschlossen.
Die Chasse-Bewegung wird mit der Merenguebewegung gemixt.
Bachata lebt durch die Kombination von einfachen Schrittelementen mit verschiedensten Handhaltungen, Solodrehungen bzw. Aktionen und denen sich daraus ergebenden Paarpositionen.
Geschichte
Der Ursprung des Bachata ist die Dominikanische Republik.
Er ist aus dem Bolero entstanden, d.h. auf langsame Bachatas kann man auch Rumba oder Cha Cha Cha tanzen. Bachata ähnelt sehr stark der Jazzrichtung Blues.
(Wir Europäer verstehen oft unter Blues einen "schmusigen" Tanz.)
Bachata ist das erste Mal 1961 nach Trujillos Tod aufgenommen worden von Manuel Caderýn, also noch lange nicht so alt wie Merengue. Trujillo hatte sich der Bachata stets widersetzt und so konnten erst nach dessen Tod Aufnahmen von dieser Musik gemacht werden.
Taktart
Getanzt wird Bachata im 4/4 Takt mit einem Tempo von 29 bis 35 Takten in der Minute. Tanzschritte bekommen einen Taktschlag oder zwei Taktschläge. Die typische Grundbewegung ist "Seit-Schluss-Seit-Tap".
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