Im Swing gegen den Gleichschritt
In den Dreißiger und Vierziger Jahren entschieden sich europaweit tausende Jugendliche für den Swing. Eine Lebenskultur, die im diametralen Gegensatz zu den Idealen des nationalsozialistischen Regimes stand. Ihre Schicksale stehen im Mittelpunkt.
Was passiert, wenn man jungen Menschen ihre Musik nimmt, wenn man ihre Tänze verbietet, ihren Lebensstil kriminalisiert, ihre Kultur als staatsfeindlich brandmarkt? Fragen, damals so aktuell wie heute.
"Im Swing gegen den Gleichschritt" schildert die Geschichte der "Swings" in Köln, Hamburg, Berlin, Krefeld und Düsseldorf, der Wiener "Schlurfs", der Swing-Anhänger in Warschau und Paris.

Ein Film über Jugendliche, die sich auch unter der Nazidiktatur nicht beugen wollten, den Dienst in der HJ verweigerten, "Feindsender" hörten und auch ihrer Begeisterung für Swing und Jazz trotz immer härter werdender Repressionen nicht abschworen.
Eine historische Spurensuche mit viel Musik, erzählt in einer Mischung aus klassischer Dokumentation und filmischem Feuilleton u. a. mit Kölner Zeitzeugen wie Gigi Campi und Wolfgang Sauer.
Ein Film von Wolfgang Beyer und Monica Ladurner
©Fotos: WDR/epo-film/Petro Domenigg
< ZURÜCK
|
|