Bekleidung und Hüte

Bälle und Galas - welche Kleidung?

Wird mit der Einladung oder auf der Eintrittskarte ein Kleidungshinweis – offiziell: Bekleidungsvermerk – gegeben, ist dieser für höfliche Ballgäste bindend. Beispiel: Wird um „Smoking“ gebeten, heißt das: Es wird Smoking erwartet. Es empfiehlt sich also, sich daran zu halten.Das gilt entsprechend für die Vermerke: „Frack“, „schwarzer/dunkler Anzug“. Wird hingegen um „festliche Kleidung“, „Abendkleidung“, „Ballgarderobe“ gebeten, ist der Spielraum größer. Er umfasst sämtliche Abendanzüge inklusive modischer Varianten, also Frack, Smoking, schwarzer/dunkler Anzug und wenn gerade „in“ das Long-Jackett oder den Spenzer. Auch wenn bei einem Kleidungshinweis jeglicher Tipp für die Frauen fehlt – was aber heutzutage eigentlich nicht mehr vorkommen sollte – weiß die Dame: Zum Frack gehört die bodenlange, große Abendrobe. Wählt ihr Begleiter den Smoking, hat sie die größte Auswahl bei ihrer Abendgarderobe. Sowohl ein langes Abendkleid als auch ein kurzes, so genanntes Cocktailkleid sowie ein festlicher Hosenanzug harmonieren dann mit seinem Outfit. Zum schwarzen/dunklen Anzug wäre ein langes Abendkleid overdressed.

Wenn die Hüllen fallen - Kleidungstipps bei Sommerhitze

Kaum ist er da, der erste heiße Sommertag, und schon steht die jährlich auftauchende Frage im Raum: Wie viel Hüllen können fallen, ohne dass es unangebracht oder gar blamabel wird? Hier die wichtigsten Tipps zu Dress-Codes bei Sommerhitze: · In allen geschäftlichen Bereichen, in denen konservative Kleidung zum guten Ton gehört – wie in der Bank, in Anwaltskanzleien und ähnlichen Berufen – wird auch im Sommer ein korrektes Berufs-Outfit erwartet. Bauchfreie Kreationen bei Frauen etwa oder beispielsweise kurze Hosen bei Männern sind unprofessionell. Das wirkt unseriös und erweckt den Eindruck von Inkompetenz. · Auch in weniger traditionellen Berufsgruppen ist Vorsicht beim Entblättern klug. Sehr freizügige und leichte Kleidung (bauchfrei, Hotpants, Minis, große Dekolletees und Ähnliches) hinterlässt vielfach einen negativen Eindruck bei der Kundschaft. Vertrauenswürdigkeit, Kompetenz und Seriosität verbinden die meisten Menschen mit angemessener Garderobe.

Im Freizeitbereich ist natürlich „Marscherleichterung“ möglich, ohne bei den Mitmenschen anzuecken. Aber: Bade- und Strandkleidung in Einkaufsstraßen, Restaurants, öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften sind unangebracht. Das Gleiche gilt zum Beispiel auch für Jogginganzüge auf Reisen, etwa im Flugzeug. Wird durch das Tragen zu freizügiger Kleidung das Schamgefühl oder das religiöse Empfinden von Menschen verletzt, ist die falsche Wahl kein Tritt ins Fettnäpfchen mehr, sondern eine grobe Rücksichtslosigkeit. Deshalb sollten besonders alle Reisenden bei Besichtigungen von Gotteshäusern – ganz gleich, welcher Religion – auf angemessene, bedeckte Garderobe achten.

Baseball-Caps - coole Hüte mit Sonderrechten?

Was für Herrenhüte generell gilt, hat auch bei Baseballkappen Bestand: In geschlossenen Räumen wie Schulklassen, Restaurants, Tanzsälen, Wohnungen werden diese Kopfbedeckungen abgenommen. Beim Einkaufen hingegen, etwa in Kaufhäusern, Passagen und Supermärkten ist diese Höflichkeits-Geste überflüssig.

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