Tanzen macht fit und fröhlich

Tanzen ist mehr als „nur“ Sport

Tanzen ist weit mehr als "nur" ein geeigneter Sport zur Vorbeugung der wichtigsten Alterserscheinungen. Musik und Geselligkeit schaffen eine harmonische Atmosphäre, in der die Sorgen des Alltags schnell vergessen sind. Tanzen hält fit - und zwar Geist, Körper und Seele. Das gilt für Jung und Alt!

Musiktherapeuten wissen, dass der Tanz ein fundamentales Ausdrucksmittel des Menschen ist. Er löst körperliche und seelische Spannungen, kann beflügeln, Befindlichkeiten verbessern und die Leistung steigern. Er dient der Harmonisierung von Körper und Seele und kann sogar Schmerzen lindern. Das gemeinsame Dahingleiten zur Musik vermittelt Freude am eigenen Körper und am Dasein. Getanzt wurde schon immer und in allen Kulturen, sei es aus religiösen Gründen, als Ritus oder einfach, um Lebensfreude auszudrücken. Der sportliche Aspekt ist die angenehme Nebenwirkung.

Koordination trainiert das Gehirn ...

Die Zauberformel beim Tanzen heißt Ausdauer, Koordination, Konzentration und Balance. Tänzerinnen und Tänzer drehen sich in ständig wechselnden Figuren um sich selbst und um andere, mal wippen die Hüften, dann tippen die Schuhspitzen, mal greift die linke Hand, mal die rechte, zwischendurch wird zum Rhythmus geklatscht oder treffsicher der Partner gewechselt. Da kommt nicht nur Stimmung auf, ganz unbewusst werden hier auch beide Gehirnhälften trainiert, die logisch Denkende und die Kreative. Das Lernen von Schrittkombinationen und Figurenfolgen im rhythmischen Zusammenhang schult das Gedächtnis nachweislich besonders intensiv. In der praktischen Umsetzung auf der Tanzfläche werden Gleichgewicht und Orientierungssinn trainiert sowie die Anpassungs- und Improvisationsfähigkeit. Alles Eigenschaften, die das Gehirn braucht, um im Alter fit zu bleiben. Eine holländische Studie belegte: Tanzen ist die wirksamste Vorsorge gegen Demenz.

Für die Balance müssen Tänzer die Bein-, Beckenboden- und Rückenmuskeln anspannen. Daraus ergibt sich eine sehr gerade Körperhaltung, die eigentlich normal ist und die sich auf Dauer im Alltag erhält. Das wirkt nicht nur Blasenschwächen und Rückenschmerzen entgegen. Wer regelmäßig über das Parkett schwebt, bewegt sich geschmeidiger, hat eine bessere Feinkoordination und eine bessere Körperbeherrschung. Die elegante Erscheinung schafft Selbstvertrauen und Zufriedenheit.

... und die Gelenke bleiben geschmeidig

Die Gelenke werden beim Tanzen kaum belastet. Sie produzieren sogar mehr von den Stoffen, die sie geschmeidig halten und wer mit Hingabe tanzt, wird auch Muskelkater verspüren. Körperspannung und Bewegung kräftigen zusammen fast alle Muskeln und Knochen - eine gute Vorbeugung gegen Osteoporose. Schließlich ist Bewegung nach Musik weniger mühsam und macht Spaß. Zwei Gründe, die Tänzer ausdauernd genug werden lassen, um auch Herz und Kreislauf zu stärken und über eine vertiefte Atmung die Sauerstoffversorgung des Körpers zu verbessern.

* Copyright www.aerztlichepraxis.de. Tanzen.de dankt für die freundliche Abdruckgenehmigung.  

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