International Dance of the Year

Alljährlich wird der "Internationale Tanz des Jahres" von der WDC dem World Dance Council gewählt. Bitte wählen Sie:

International Dance of the Year 2017 - Disco

Lange Nächte, die glitzern

Das Disco-Fieber kehrt zurück und mit ihm Glanz und Glamour der 70er- und 80er- Jahre, als John Travolta im weißen Satin-Anzug im Musikfilm „Saturday Night Fever“ den Dancefloor rockte.

In den 70ern eroberte der Disco-Sound erstmals das Nachtleben New Yorks und viele Clubs, Discos und das legendäre Studio 54 öffneten ihre Türen. Aber nicht nur in N.Y., auch im heimischen München wurde der Disco-Stil geprägt. Produzent Giorgio Moroder entdeckte in der Isar-Metropole die Musikerin Donna Summer. Ihre Hits (und die anderer) wurden zum Soundtrack einer glitzernden Disco-Ära mit Sex, Drogen, Tanz und extravaganter Kleidung. Die Titel hießen Hot Stuff, Last Dance, Love To Love You Baby, She Works Hard For The Money und Bad Girls.

Vergangen? Von wegen! Der Disco-Sound funktioniert immer noch. Oder wieder, und zwar extrem gut.

Das Besondere am Disco sind seine vielen Facetten beziehungsweise Stile. Die Palette reicht vom Disco-Fox, über den Disco-Dance, die Disco-Samba, den Disco- Tango bis zu... man kann es sich aussuchen, es gibt viele Möglichkeiten.

Eines der Erkennungsmerkmale des Disco-Dance sind schnelle Körperbewegungen. Die Schritte oder Choreographien können vom Trainer beziehungsweise Tanzlehrer vorgegeben werden, es kann aber auch frei improvisiert werden. Der einfache Disco- Fox wiederum eignet sich zu fast jeder Musik, er kann ganz entspannt und – wenn man will – simpel getanzt werden.

Disco ist so etwas wie ein Verwandlungskünstler. Man kann ihn mit vielen modernen Partnerbewegungen aufpeppen. Übernommen werden dürfen Elemente von Salsa, Hip Hop, Breakdance, Popping, Locking, Reggeaton, Dancehall, Perreo, Wacking, Krumping, Kickstyle, Jumpstyle,Tecktonik... und wie sie alle heißen. Alles geht. Ein Tanzkurs ist schnell gebucht, Lern-DVDs aller Leistungsklassen sind eine gute Möglichkeit, etwas Neues dazuzulernen. Das Schöne ist, jeder hat die Wahl: Man kann einfach nur Spaß haben oder man kann sich, wenn man will, zum Star unter den Glitzerkugeln aufschwingen, und dabei natürlich auch Spaß haben!

Tanzbarkeit, Groove, ein Beat von 100 bis 120 Schlägen pro Minute und ein guter Mix können eine Disconacht dominieren. Dann bleibt der graue Alltag für einige Stunden draußen vor der Tür und das Motto heißt: Ich fühl mich „disco“. Häufig werden Remixe von aktuellen Top Ten Hits gespielt. Wer Inspiration sucht, hat die Wahl unter diversen Videos mit gutem weiblichen oder männlichen Freestyle.

Wie man beispielsweise Disco-Dance zur Perfektion treiben kann, zeigt unter anderem Danny Kraft, ein deutscher Star im Freestyle Disco-Dance.

Allerfeinste Dancefloor-Grooves verspricht auch das brandneue Album “Red Lips“ von Disco-Ikone Cerrone, auch als Godfather of Disco bekannt. Der französische Musiker, Komponist und Produzent von Disco-Musik und Schöpfer von Titeln wie Supernature oder Love in C minor strebt nichts Geringeres an, als auch beim Disco- Revival wieder mit seinen unverwechselbaren sexy Beats die Kontrolle über die schweißnassen Leiber auf der Tanzfläche zu gewinnen.

Sogar auf den Pariser Schauen hat das Discofieber mittlerweile angedockt. Der libanesische Designer Elie Saab setzt in seiner aktuellen Kollektion für 2016/17 auf den Glitzer und Glamour der späten 70er und frühen 80er-Jahre. Disco will live forever. Also dann, vorbei am Türsteher und hinein in die langen, schönen Glitzernächte.

 

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